Inkontinenz

Alle Menschen kommen inkontinent zur Welt. Die bewusste Kontrolle über die Ausscheidungen erlangen sie erst im Laufe der Zeit. Verschiedene Erkrankungen, Behinderungen oder der normale Alterungsprozess können dazu führen, dass Menschen Urin und Stuhl wieder unkontrolliert verlieren. Als Inkontinenz bezeichnet man das Unvermögen, Harn oder Stuhl willkürlich im Körper zurück zu halten. Demzufolge unterscheidet man zwischen Harn- und Stuhlinkontinenz. Die Auswahl der Inkontinenzversorgung richtet sich danach, welche Indikation vorliegt oder welches Inkontinenzprodukt dieser am besten gerecht wird.

 

Bei der Harninkontinenz stehen grundsätzlich zwei unterschiedliche Versorgungsarten zur Verfügung, es gibt sogenannte aufsaugende und ableitende Produkte. Aufsaugende Produkte sind zum Beispiel Vorlagen (Binden) und Krankenhosen wie Inkontinenzslips oder Windelhosen.  Zu den ableitenden Produkten zählen Kondomurinale, Katheter sowie Urinbeutel. Besonders Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, benutzen immer häufiger Einmalkatheter. Der intermittierende Selbstkatheterismus kurz ISK genannt, beschreibt das Legen eines Katheters zur einmaligen Blasenentleerung durch den Patienten bei sich selbst. Diese finden Platz in jeder Tasche und sind sicher und leicht in der Handhabung.

Für die Versorgung einer Stuhlinkontinenz stehen folgenden Hilfsmittel zur Verfügung: Analtampons, Bettschutzunterlagen, Irrigationssysteme sowie Windelhosen.

Diese Hilfsmittel ermöglichen es dem Betroffenen, wieder aktiv am sozialen Leben teilzunehmen und sein Selbstwertgefühl zu stärken.

 

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