Pflegehilfsmittel

Pflegebetten

Pflegebetten, Krankenbetten und Seniorenbetten müssen vielen Anforderungen und Wünschen gerecht werden. Neben dem Wohlbefinden des Patienten spielt auch der Bedienkomfort für den zu Pflegenden eine wichtige Rolle.

Ob es um die richtige Pflegehöhe, das Bettenmachen, bequeme Reinigen des Bodens unter dem Bett oder dessen problemlosen Auf- und Abbau geht: Pflegebetten sind eine Alltagshilfe zur Steigerung der Lebensqualität der Patienten.

Pflegebetten werden für die Betroffenen nicht selten zum Lebensmittelpunkt und sollten deshalb ganz bestimmte Anforderungen erfüllen:

  • Die Lagerung eines Menschen unter bequemen Bedingungen
  • Erholsames Ruhen und Schlafen ermöglichen
  • Eine Lagerung ermöglichen, die sich an die Körperform, das Gewicht sowie an das Krankheitsbild des Patienten anpasst
  • Dem Umfeld als Pflegehilfe die täglichen Arbeitsabläufe unter ergonomischen Bedingungen ermöglichen
  • Die besonderen Hygieneanforderungen in der Pflege erfüllen

 

Patientenlifter

Mit einem Patientenlifter ist es möglich, pflegebedürftige Personen mit geringem Kraftaufwand sicher und bequem zu bewegen.

Die Transferhilfe spart eine Menge Zeit, da alles, was Sie für ein effizientes Heben und Verlagern benötigen, so stets zur Hand sowie immer geladen und betriebsbereit ist, sobald es benötigt wird. Folglich steht mehr Zeit für die wichtige persönliche Pflege zur Verfügung.

Im Wesentlichen werden drei Liftersysteme unterschieden:

  • Mobile Lifter
  • Stationäre Lifter (Wand- oder Bodenmontiert)
  • Schienenliftanlagen (Deckenlifter)

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Transfer- und Lagerhilfen

Das Lagern, Umbetten und Umsetzen von Pflegebedürftigen nimmt im Pflegealltag eine bedeutende Rolle ein. Verschiedenste Bewegungseinschränkungen des Betroffenen erhöhen oft den nötigen Hilfeeinsatz durch Pflegekräfte und somit auch deren körperliche Belastung.Umso wichtiger ist es, dass falsche oder ungünstige Bewegungsabläufe sowie Tragevorgänge nicht nur reduziert, sondern auch positiv beeinflusst werden. Die Positionswechsel bilden einen wichtigen Bestandteil unterschiedlicher prophylaktischer Maßnahmen, denn sie dienen nicht nur der Änderung der Lage. Im Gegenteil, das regelmäßige Umlagern, die atemunterstützenden Lagerungen sowie die Muskelpumpe aktivierende Bewegungen sind in der modernen und ganzheitlichen Pflege unersetzlich. Die integrierte Eigenschaft der Reduktion von Reibungswiderständen, zum Beispiel beim Einsatz von Gleitkissen oder Rutschbrettern, unterstützt die Dekubitusprophylaxe und Dekubitustherapie.

 

Dekubitusprophylaxe

Wenn Menschen, bedingt durch Alter, Krankheit, Unfallgeschehen oder anderen Gründen zunehmend immobil und über lange Zeit bettlägerig werden, ist die Gefahr besonders hoch, dass sich ein sogenanntes Druckgeschwür (Dekubitus) bildet. Das Entstehen eines solchen Geschwüres ist immer von mehreren Faktoren abhängig. Dabei spielen der Auflagedruck, dessen Zeitdauer und die Gesamtdurchblutung eine entscheidende Rolle. Pflegerische und medizinische Maßnahmen setzen bei der Verhütung oder Heilbehandlung von Dekubitalgeschwüren an diesen Punkten konkret an.

Der Dekubitus ist somit immer als Folgeerscheinung von Grunderkrankungen zu sehen. In den meisten Fällen kann er aber durch ein frühzeitiges Erkennen und der entsprechenden Prophylaxe vermieden werden.

Anti-Dekubitus-Systeme:

  • Weichlagerungs-Systeme (beispielsweise Schaumstoffmatratzen)
  • Wechseldruck-Systeme (beispielsweise klein- und großzellige Wechseldruck-Systeme)
  • Micro-Stimulationssysteme